Jakob Hahn

Danke

Dass die CSU ei der Landtagswahl einbricht galt als sicher, aber damit dass die Niederlage so drastisch kommt und mit dem Verlust der absoluten Mehrheit einhergeht hätte wohl niemand gerechnet. Mit 9,4% haben die Grünen 19 Landtagsmandate errungen und sind somit stark wie nie zuvor. Abzuwarten bleibt wie sich die CSU-internen Nachbeeben und die Koalitionsbildung gestalten, es bleibt also auf jedenfal spannend.

Auch in meinem Stimmkreis konnte ich einen guten Erfolg erzielen. Mit 9,2% der Erststimmen konnte ich mich gut gegen Franz Maget behaupten. Phantastisch ist das grüne Zweitstimmenergebnis in Milbertshofen mit 19,3% ausgefallen. Insgesamt gaben mir 5844 Oberbayern ihre Erst- oder Zweitstimme wodurch ich von Platz 32 auf Platz 21 der grünen Liste vorrückte. Wie erwartet hat es für den Einzug in den Landtag nicht gereicht, dennoch freue ich mich über den großen Erfolg und danke allen meinen WählerInnen.

Für die Grüne Jugend wurde die Wahl im übrigen auch zum Erfolg: Ludwig Hartmann zieht für uns in den Landtag ein und Sylvio Bohr gewann einen Sitz im oberbayerischen Bezirkstag.

Ich blicke auf einen anstregenden Wahlkampf zurück, der allerdings auch jede Menge Spaß gemacht hat und am Wahlabend seine Früchte trug. Ich danke herzlich allen meinen UnterstützerInnen.

Mit freundlichen Grüßen

Jakob Hahn

Am Sonntag beide Stimmen für Grün!

Am Sonntag haben sie die Möglichkeit, die CSU von ihrme Tron zu stoßen. 46 Jahre CSU-Alleinherrschaft haben Bayern nicht gut getan. Das Tandem Beckstein-Huber ist ideenlos und hat auf allen Politikfeldern Armutszeugnisse vorzuweisen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben die zukunftsweisenden Ideen in der Bildungspolitik, beim Klimaschutz und dem Schutz der Bürgerrechte. Da Erst- und Zweitstimme bei der Landtagswahl gleichzählen bitte ich sie mit beiden Stimmen die Grünen zu wählen. Mit der Erststimme wählen sie einen Kandidaten aus ihrem Stimmkreis, während sie mit der Zweitstimme einen Kandidaten von den Listen der Parteien in ihrem Wahlkreis wählen.

ZEIT WIRD’S für den Wechsel!

Veranstaltung “Der Harthof wird neu und wo bleiben wir?”

Am vergangenen Donnerstag fand auf Einladung des Ortsvereins Nord der Grünen eine von mir moderierte Veranstaltung über die Umgestaltung des Harthofes. Die Ressonanz war ersteunlich groß: Fast 50 Bürger folgten der Einladung, um zu erfahren wie es in ihrem Wohnviertel weitergehen sollen.

In der von mir moderierten Diskussion konnten die Vertreter der Baugesellschaft GWG klarstellen, dass der Abriss von Gebäuden 5 Jahre zuvor mitgeteilt werden würde und für jeden Mieter eine neue Wohnung gesucht wird. Die meisten Abrissarbeiten stehen sowieso nicht vor 2015 an, was alle anwesenden Zuhörer sehr beruhigte. Sämtliche Fragen konnten zur Zufriedenheit aller geklärt werden, womit es rund um zu einer erfolgreichen Veranstaltung wurde.

Film

Das Magazin “kontrovers” hat über mich als bayernweit jüngsten Kandidaten einen Beitrag gedreht. Diese finden Sie unter folgendem Link auf Youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=SdrP2oKaVdw

kandidatenwatch.de

Ich möchte bei dieser Gelegenheit auf die Plattform kandidatenwatch.de hinweisen. Dort können alle BürgerInnen den Landtagskandidaten in ihrem Wahlkreis zu politischen Belangen Löcher in den Bauch fragen. Mein Profil finden sie unter http://www.kandidatenwatch.de/jakob_hahn-120-16532.html

Wenn sie eine Frage an mich haben und sie meinen, dass diese noch auch andere WählerInnen interessieren könnte, dann zögern sie nicht diese zu stellen. Ich freue mich darauf, ihnen antworten zu dürfen.

kandidatenwatch.de

Ich möchte an dieser Stelle kurz auf die Plattform kandidatenwatch.de hinweisen. Hier haben alle BürgerInnen die Möglichkeit den Landtagskandidaten in ihrem Wahlkreis zu allen politischen Angelenheiten Löcher in den Bauch zu fragen. Mein Profil findent sie unter http://www.kandidatenwatch.de/jakob_hahn-120-16532.html

Wer eine Frage an mich hat und glaubt, dass sie auch für andere Leute interessant sein könnte, der sollte nicht zögern. Ich freue mich darauf, ihnen Antworten schreiben zu dürfen.

Sonntagsarbeit in Bayern

Vor einiger Zeit erhielt ich eine Anfrage der Allianz für den freien Sonntag, einem Bündnis aus Gewerkschaften und kirchlichen Organisation, die sich für einen verbesserten Feiertagsschutz einsetzt. Explizit wurde eine Bewertung der zunehmenden Sonntagsarbeit in Bayern gewünscht, sowie ein Statement zu meinen Maßnahmen, sollte ich in den Landtag gewählt werden. Lesen sie im folgenden meine Antwort.

Zunächst einmal ist es richtig und sinnvoll, dass es gesetzliche Bestimmungen gibt, die den bayerischen ArbeitnehmerInnen Freizeit garantieren, in welcher diese sich erholen können und Zeit für ihre Familie haben. Dies gebietet nicht allein der gesunde Menschenverstand, sondern auch Artikel 174 der Verfassung des Freistaates Bayern, welcher das Recht auf Erholung festschreibt. Selbst aus rein ökonomischen Überlegungen muss es Erholungsfreiräume für ArbeitenehmerInnen geben, da Gesundheit und Motivation elementare Voraussetzungen für effizientes Arbeiten sind.

Aus dem religiös-historischen Kontext heraus haben wir in Deutschland uns dazu entschlossen dem Sonntag eine herausgehobene Stellung als Tag der Ruhe und Erholung zu geben. Nun gibt es allerdings ein weites Feld an Beschäftigten auf die wir eben auch an Sonn- und Feiertagen angewiesen sind, wie z.B. den Rettungsdienst, die Polizei, Pfarrer oder die Pflegekräfte in Krankenhäusern. Dass diese auch sonntags arbeiten ist unumgänglich und mit Sicherheit wünschenswert.
Zu diesen Kräften, die von der Gesellschaft rund um die Uhr in Anspruch genommen werden müssen, kommen noch Beschäftigte hinzu, die in Freizeitbranchen arbeiten. Dadurch dass am Sonntag überdurchschnittlich viele Menschen frei haben, sind Freizeitaktivitäten an diesem Wochentag auch besonders stark nachgefragt. Freibäder oder Restaurants z.B. werden zu Erholungszwecken in Anspruch genommen, weswegen dort beschäftigte Leute auch Sonntagsarbeit in Kauf nehmen.

Ein hohes Maß an Sonntagsarbeit ist in unserer Gesellschaft meiner Auffassung nach unvermeidbar. Wichtig ist, dass es für die betroffenen Beschäftigten einen Ausgleich etwa durch Lohnzuschlag oder verringerte Arbeitszeiten an Wochentagen mit Lohnausgleich gibt. Zeit zur Erholung sollte weitehin gesetzlich gewährleistet sein, wobei der Sonntag dabei seine herausgehobene Stellung beziehen sollte, wenngleich es für Dienstleister möglich bleiben muss in begrenztem Umfang auch sonntags zu verkaufen. In diesem Sinne bin ich für ein Festhalten an der bestehen Ladenschlussverordnung, welche den Verkauf von Genuss- und Nahrungsmitteln an bis zu 40 Sonn- und Feiertagen jährlich in vielen bayerischen Gemeinden erlaubt.

Über die konkreten Ursachen der Steigerung der Sonntagsarbeit vermag ich nur zu spekulieren. Ein Grund hierfür könnte sein, dass Bayern sich als Tourismusstandort stark weiterentwickelt hat. Eine Aufschlüsselung nach den Branchen, in denen die Sonntagsarbeit zunahm, wäre hier hilfreich.

ZEIT WIRD’S!

Ich darf euch/sie alle recht herzlich auf meinem Wahlkampfsblog willkommen heißen. Hier werde ich als Landtagskandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stimmkreis München-Milbertshofen von nun an regelmäßig über meinen Wahlkampfsberichten und Statements zu aktuellen Themen abgeben.

Viel Spaß beim lesen!