Nachdem die meisten Themes für WordPress auf Englisch sind, kommen wir um eine Übersetzung nicht drumrum. Früher musste man den Quelltext ändern, heute erleichtern Tools wie gettext die Arbeit. Zumindest in der Theorie… Der Programmierer schreibt nun nicht mehr den Text in den Quellcode, sondern übergibt den Text einem Wrapper, der nach einer entsprechenden Übersetzung sucht und im Erfolgsfall ausgibt. Um nun ein Theme zu übersetzen müssen wir als erstes die gewünschten Strings extrahieren. Das geht relativ einfach mit poEdit und ist hier nett beschrieben. Man kann xgettext natürlich auch auf der Console ausführen und die Datei dann direkt in poEdit bearbeiten. Anschließend wandert die .mo -Datei wieder auf den Server und in das /wp-content/plugins/-Verzeichnis. Sollte die Übersetzung nun nicht gefunden werden, muss folgende Zeile in den Code eingebunden werden: myplugin wird mit dem entsprechenden Eintrag aus dem Methodenaufruf angepasst. In das Verzeichnis wandert dann die Datei mit dem Namen myplugin-de_DE.mo, wobei de_DE für die verwendeten Locales steht. Sollten nun immer noch Englische Begriffe auftauchen, hilft nur noch die manuelle Übersetzung direkt im Code.load_plugin_textdomain('myplugin','wp-content/plugins/myplugin');
Verfasst von nico am Donnerstag, 03. März 2007 | Keine Kommentare
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