EHEC-Hysterie

Dr. Johann Loibner aus Österreich hat sehr interessante Überlegungen zu EHEC informiert, die ich gerne weitergebe:

Von Durchfällen im Sommer und dem Phantom EHEC

Sind Durchfallerkrankungen im Sommer ungewöhnlich? Ist das eine Epidemie?

Wer sind die Kranken? Waren sie vor der Krankheit ganz gesund?

Was ist  eine Vergiftung und was ist eine Ansteckung?

Sind Bakteriologen Ärzte? Wer sind die Experten?

Was wissen die Ärzte? Was wissen die Gesundheitsbehörden?

Können Bakterien Gift absondern? Woher kommen sie?

Überlegungen eines Allgemeinmediziners zu EHEC

Am Beginn des Sommers kommt es viel häufiger zu Erbrechen und Durchfall. Früher nannten das die Ärzte  Sommerdurchfälle oder Bauchgrippe.

Die Nahrungsmittel verderben bei höheren Temperaturen viel rascher. Der Organismus kann verdorbene Speisen nicht in den Stoffwechsel einbauen. Je nach Gesundheitszustand versucht nun der Körper  das belastende Gift loszuwerden und erzeugt daher leichte oder schwerere Durchfälle. Im Sommer sind Menschen mit geschwächtem Kreislauf anfälliger.

Wenn in einem Land mit 80 Millionen Einwohnern hundert Menschen im Laufe einer Woche sterben, haben wir es innerhalb einer Woche mit einem Todesfall unter einer Million Menschen zu tun.
Haben wir es also zahlenmäßig mit einer bedrohlichen Krankheit zu tun, über welche die Medien täglich berichten müssen?

Dabei müssen wir auch an die Nebenwirkung der Medikamente und weiteren Eingriffen denken, welche diese Patienten erhalten haben.

Bei geschwächten und kränklichen Menschen ist die Kreislauffunktion eingeschränkt. Es kann eine sonst harmlose Durchfallerkrankung bei solchen Menschen zum Tod führen. Das ist nichts Neues. Wenn bei Patienten bestimmte Organsysteme, z.B. die Nieren angegriffen sind, wird eine Lebensmittelvergiftung anders verlaufen als bei sonst gesunden Menschen. In diesem Fall werden auch im Darm andere Bakterien gebildet werden als bei leichten Erkrankungen. Durchfälle, die mit Blutbeimengungen (hämorrhagisch) einhergehen, finden sich allgemein bei schweren Vergiftungen
Da wird dann behauptet, das Entero-Hämorrhagische Escherichia Coli Bakterium sondere ein Nierengift ab. Das kann aber nicht stimmen. Ein Bakterium verfügt nicht über Giftdrüsen und kann daher auch kein Gift erzeugen.

Wie so oft in der Medizin wird die Folge mit der Ursache verwechselt. In diesem Falle wird behauptet, das EHEC Bakterium sei die Ursache. Es ist aber genau umgekehrt. Diese  Bakterien werden eben nur im Organismus bestimmter Menschen  mit einer herabgesetzten Immunabwehr nachgewiesen. Dieser Sachverhalt ist der modernen Mikrobiologie längst bekannt.
Die Suche nach der Quelle dieses Bakteriums ist daher von vorne herein vergeblich. Es handelt sich nämlich nicht um eine übertragbare und ansteckende Krankheit, sondern um eine Vergiftung. Die Vorstellung, ein bösartiges Bakterium breite sich aus, gelangt in den Darm, vermehrt sich dort und tötet wehrlose Menschen, geht wohl auf den noch immer herrschenden Dämonenglauben der Vergangenheit zurück.

Es handelt sich nämlich nicht um eine übertragbare und ansteckende Krankheit, sondern um eine Lebensmittelvergiftung

Schon der bedeutende Hygieniker Professor Max Pettenkofer hatte erklärt: „Bakteriologen sind Leute, die nicht über Dampftopf, Wärmeschrank und Mikroskop hinausschauen.“ In den Medien werden uns kaum Bilder von Patienten, dafür aber viel mehr Bilder von modernsten Laboratorien und allwissenden Forschern gezeigt. Die fast sakralen Bilder von Labors mit weiß gekleideten Menschen ohne Ton vermitteln uns den Eindruck, als wäre dort die letzte Wahrheit zu Hause.

Die Gesundheitsbehörden sind ratlos. Alles, was die zuständigen Mediziner über EHEC wissen, erfahren sie aus den Medien. Danach treffen sie folgenschwere Entscheidungen, die sachlich unbegründet sind. Meinungen von einseitigen Spezialisten und fachspezifischen Experten gelten als die einzig verlässliche Wahrheit. Ärzte, die über gesunden Menschverstand verfügen und den Überblick über eine komplexe Materie bewahren, werden nicht angehört. Die Aufsplitterung der Medizin in immer kleinere Teilbereiche hat dazu geführt, dass die Gesamtschau verloren ging.

 

Was ist nun zu bedenken und was ist zu tun?

Über EHEC gibt es wenig sicheres Wissen, aber gehörige Ratlosigkeit.

Die Medien verbreiten Panikstimmung über eine Krankheit, die im Verhältnis zur Zahl der erkrankten Menschen nicht begründet ist.

Diese Medienberichte veranlassen inkompetente Behörden und überforderte Politiker zu Fehlentscheidungen mit katastrophalen wirtschaftlichen Folgen.

Viele Menschen, die leichtgläubig und ängstlich sind, leiden unter schweren Ängsten. Menschen mit leichtesten Formen von Durchfällen landen mit Todesängsten in den Spitälern.

Es ist sorgfältig zu prüfen, welche Menschen es sind, die unter der Diagnose EHEC Infektion schwer erkrankt und gestorben sind. Wie alt waren diese Menschen, welche Vorerkrankungen und Grundleiden hatten sie?
Und vor allem ist auch zu untersuchen, welche Medikamente und Behandlungen sie erhalten haben.

Die Medien sollen angehalten werden, nur sachlich und auch beruhigend über EHEC zu berichten. Gelingt das nicht, müssen wir annehmen, dass mächtige Interessensgruppen hinter der Panikmache mit dem Phantom EHEC stehen.

6. Juni 2011

Dr. Johann Loibner, Arzt für Allgemeinmedizin i.R., Steiermark

Darum sollten wir mehr auf unseren Boden und seine Fruchtbarkeit schauen

Wussten Sie schon , dass …

… es 100 bis 300 Jahre dauert, bis in unserem Klima eine Humusschicht von 1 cm Dicke entsteht? Und 30 bis 40 cm sollten es schon für eine hohe Fruchtbarkeit unserer Ackerböden sein

.… pro Jahr und ha Boden bundesweit ca. 1000 m3 Grundwasser neu gebildet wird und dabei überwiegend Trinkwasserqualität erreicht wird?

… bei planierten Böden auf unseren Skipisten die Fähigkeit der Böden Wasser zu speichern bis zu 10 mal geringer ist? Die Folgen sehen wir jedes Jahr.

… für 95 % aller Insekten in ihrer Entwicklung ein bodenbewohnendes Stadium lebensnotwendig ist?

… auf einem ha einer Allgäuer Wiese so viele Regenwürmer und sonstige kleine Bodentiere leben, dass ihr Gewicht addiert dem zweier Kühe entspricht?

… in der oberen Bodenschicht (30 cm) eines fruchtbaren Bodens pro m2 eine Billiarde Bakterien leben? Würde man diese „Zwerge“ zu einer langen Kette aneinander reihen, so könnte man diese 25 mal um den Erdball legen.

…ein Boden darüber Auskunft geben kann, wann genau und warum im 14. Jahrhundert eine der größten Hungersnöte auf unserem Kontinent ausbrach?

Schäubles Geheimpapier

Nachdem schon die Große Koalition mit Vorratsdatenspeicherung, BKA-Gesetz und Internetsperren massiv in die Bürgerrechte eingegriffen hat, macht Schäuble da weiter, wo er aufgehört hat. Der Verfassungsschutz soll auch Online-Computerdurchsuchgen vornehmen dürfen, die Trennung zwischen Polizei und Geheimdiensten wird weiter durchlöchert, der genetische Fingerabdruck für alle eingeführt.
Eine Stärkung der parlamentarischen Kontrolle – Fehlanzeige.

Ein besonderer Skandal: verdeckte Ermittler sollen szenetypische Verbrechen zukünftig begehen dürfen ohne eine Strafverfolgung befürchten zu müssen. Wenn also ein verdeckter Ermittler zusammen mit Nazis einen Ausländer zusammen schlägt, dann ist das in der Welt des Wolfgang Schäuble keine Straftat, sondern erlaubt.

Und übrigens: wer auf die FDP als Verfechter der Bürgerrechte gegenüber der Union hofft, der schaue einmal in schwarz-gelb regierten Bundesländer. Da trägt die FDP von Online-Durchsuchung bis Versammlungsrecht jede Schandtat der schwarzen Innenpolitik mit.

Liebe Leute, lasst uns das verhindern! Lasst uns noch alles geben, um den schwarz-gelben Rollback und die große Koalition zu verhindern!

Wir beantworten alle Fragen bis 27. September zur Bundestagswahl, die an uns gestellt
werden: http://dreitagewach.gruene.de/

Nur eine Stimme für GRÜN ist eine Stimme für Klimaschutz

Ob im Dezember in Kopenhagen ein durchgreifendes und faires Klimaschutzabkommen zu erzielen ist, ist unklarer denn je. Dafür tragen vor allem die Industriestaaten die Verantwortung. Sie haben noch immer keine konkreten Reduktionsmaßnahmen vorgelegt.

Jetzt kritisiert die große Koalition die USA. Dabei hatten weder Frau Merkel noch Herr Steinmeier es nötig, überhaupt nach New York zu reisen.
Während die UN Klimaschutz endlich zur Chefsache machte, blieb Merkel zu Hause und platzierte Deutschland am klimapolitischen Katzentisch. Frau Merkel ist mitverantwortlich dafür, dass sich die EU nicht auf gemeinsame Zusagen an die ärmeren Staaten für Klimaschutz, Anpassung und Rettung der Wälder verständigt hat.

Deutschlands klimapolitische Vorreiterrolle hat die große Koalition definitiv verspielt. Deutschland wird die selbstgesteckten Klimaziele krachend verfehlen. Das ist die bittere Bilanz nach vier Jahren großer Koalition.

Nur eine Stimme für GRÜN ist eine Stimme für den Klimaschutz.

Schwarz-Gelb plant Umverteilung von unten nach oben

Steuern für Besserverdienende runter, Sozialleistungen kürzen, Sozialabgaben für alle rauf, wie es schwarz-gelb plant – das ist Gift für Konjunktur und Beschäftigung und es ist Umverteilung von Unten nach Oben.

Scheibchenweise erfahren die Wähler, auf was sie sich unter Schwarz-Gelb einzurichten haben. CDU, CSU und FDP haben noch einmal bekräftigt, dass sie die Steuern für Besserverdiener senken wollen.

Wirtschaftsminister Guttenberg hat jetzt verraten, wie die Steuerfinanzierungen wirklich gegenfinanziert werden sollen — durch einen rigiden Sparkurs und den Verzicht auf “manches Liebgewonne”. Im Klartext: Um bayerischen Villenerben Steuern zu sparen, soll im ganzen Land bei Polizistinnen, Lehrern, Erziehern, Professorinnen gespart werden.

Wir Grüne gehen ein anderen Weg. Denn für uns sind Ausgaben für Bildung, Soziales, Kultur oder Entwicklungshilfe nicht “Liebgewonnenes”, sondern zentrale staatlichen Aufgaben. Angesichts der Rekordverschuldung (im ersten Halbjahr 2009 auf dem Rekordstand von mehr als 1,6 Billionen
Euro) sind Steuersenkungen unverantwortlich. Wir wollen eine einmalige Vermögensabgabe, um die Lasten der Krise zu finanzieren und Handlungsspielräume für wichtige Zukunftsaufgaben zu erhalten.

GRÜN stärken – damit sich was ändert.

Nach der Absage von Angela Merkel an die große Koalition – in der sie aber immer noch regiert – ist die Verwirrung komplett. Die Menschen haben die Nase voll von Farbspielchen und Taktierereien. Darum sagen wir den Wählerinnen und Wählern: wählen Sie nach Ihrer Überzeugung, wählen sie Inhalte. Atomausstieg, Klimaschutz, bessere Bildung für alle Kinder, Mindestlöhne, starke Bürgerrechte, Zukunftsverantwortung – dafür steht Grün. Ökologische und soziale Politik gibt es nur mit Grün.

Wir kämpfen gegen Schwarz-Gelb und finden uns nicht damit ab, dass es sich die SPD in der großen Koalition bequem macht. Es macht keinen Unterschied, ob die SPD in einer Großen Koalition 23 oder 27 Prozent hat. Aber es macht einen enormen Unterschied, ob die Grünen 9 oder 13 Prozent bekommen und Dritte Kraft vor der FDP werden. Denn die Stärke der Grünen ist entscheidend dafür, welches Gewicht grüne Themen haben.
Dafür kämpfen wir bis zum Sonntag 17.59 Uhr!

AKW-Neubaupläne der UNION

Atomkraft - nein danke! 100% Erneuerbare Energien Die Union will neue Atomkraftwerke bauen. Sie will die Atomkraft nicht als Brückentechnologie, sondern den Neubau von Atomkraftwerken schaffen.
Erst sollen die alten Schrottreaktoren weiterlaufen, dann neue Atomreaktoren gebaut werden – das ist der Plan der Union. Dass es der Union damit ernst ist, belegt auch die Planung des Bundeswirtschaftsministerium den Atomstromanteil bis 2030 auf 33,3% erhöhen will (heute sind es ca. 25%) (Quelle: BMWi Energie-Visions-Papier). Außerdem war der Verzicht auf die Neubau-Option im CDU-Programm eine Abstimmungspanne, bei der die Bundesspitze gegen die Basis unterlag. Nun ist klar, dass die Halbwertszeit dieses Beschlusses ausgesprochen kurz ist. Die schwarz-gelben Atom-Lügen sind entlarvt.

Die Schubladenpapiere, die nun im Tagesrythmus an die Öffentlichkeit dringen, machen deutlich: die Union hat sehr konkrete Pläne für die Zeit nach der Bundestagwahl, versteckt diese aber vor dem Wähler.

Deshalb müssen wir Grün am 27. September so stark wie möglich machen.
Nur starke Grüne sind ein klares Signal für die Fortsetzung des Atomausstiegs.

Afghanistan-Erklärung grüner DirektkandidatInnen

Liebe Wählerinnen und Wähler,

Wir, Direktkandidatinnen und Direktkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen zur Wahl des 17. Deutschen Bundestages am 27. September 2009, erklären hiermit:

Wir lehnen den augenblicklichen Kurs der Kriegs-Eskalation der Bundesregierung in Afghanistan ab. In Übereinstimmung mit der Beschlusslage der Partei, fordern wir den sofortigen Strategiewechsel weg von der offensiven “Aufstandsbekämpfung” und hin zum zivilen Aufbau.

Die gegenwärtige Kriegsführung der NATO in Afghanistan werden wir im Deutschen Bundestag ablehnen. Erfolgt dieser Strategiewechsel seitens der NATO nicht, werden wir uns im Deutschen Bundestag dafür einsetzen, dass sich die Bundeswehr komplett aus Afghanistan zurückzieht.


UnterzeichnerInnen:

Valentin Seehausen (Wahlkreis 2 Nordfriesland – Dithmarschen Nord)
Arfst Wagner (KV Schleswig-Flensburg, Listenplatz 4 Schleswig-Holstein)
Dr. Volker Koß (Wahlkreis 11 Lübeck)
Silke Gajek (Wahlkreis 13 Schwerin – Ludwigslust)
Dr. Arnold von Bosse (Wahlkreis 15 Stralsund – Nordvorpommern – Rügen)
Martin Köhler (Wahlkreis 16 Brandenburg an der Havel I – Potsdam-Mittelmark I [Bei der Landtagswahl Brandenburg])
Peter Sokolowski (Wahlkreis 27 Friesland – Wilhelmshaven)
Peter Meiwald (Wahlkreis 28 Oldenburg/Ammerland)
Werner Köhler (Wahlkreis 29 Delmenhorst – Oldenburg-Land – Wesermarsch)
Michael Fuest (Wahlkreis 32 Mittelems)
Hans-Christian Friedrichs (Wahlkreis 37 Harburg)
Andreas Meihsies (Wahlkreis 38 Lüneburg/Lüchow-Dannenberg)
Carolin Friedemann (Wahlkreis 42 Hannover I)
Rolf Bräuer (Wahlkreis 46 Peine/Gifhorn)
Dr. Marcus Schaper (Wahlkreis 47 Hameln/Pyrmont-Holzminden)
Dr. Helmut Blöcker (Wahlkreis 51 Braunschweig)
Thomas Dyhr (Wahlkreis 60 Märkisch-Oderland/Barnim II)
Eduard Stapel (Wahlkreis 67 Altmark)
Christoph Erdmenger (Wahlkreis 68 Börde – Jerichower Land)
Stefan Krabbes (Wahlkreis 71 Dessau-Wittenberg)
Prof. Dr. Claudia Dalbert (Wahlkreis 73 Halle)
Jochen Dreetz (Wahlkreis 74 Burgenland / Saalekreis)
Heiko Thomas (Wahlkreis 77 Berlin/Prenzlauer Berg – Pankow – Weißensee)
Lisa Paus (Wahlkreis 81 Berlin/Charlottenburg-Wilmersdorf)
Anja Kofbinger (Wahlkreis 83 Berlin/Neukölln)
Hans-Christian Ströbele (Wahlkreis 84 Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost)
Peter Groos (Wahlkreis 85 Berlin/Treptow-Köpenick)
Stefan Ziller (Wahlkreis 86 Berlin/Marzahn-Hellersdorf)
Harald Wolfert (Wahlkreis 101 Rheinisch-Bergischer Kreis)
Ingo Kolmorgen (Wahlkreis 109 Neuss I)
Holger Mrosek (Wahlkreis 114 Wesel I)
Matthias Schneider (Wahlkreis 117 Duisburg-Nord)
Tim Giesbert (Wahlkreis 119 Mülheim – Essen I)
Ute Hegener (Wahlkreis 120 Essen II)
Siegfried Schönfeld (Wahlkreis 123 Recklinghausen II)
Robert Zion (Wahlkreis 124 Gelsenkirchen)
Jutta Bergmoser (Wahlkreis 128 Coesfeld – Steinfurt II)
Marco Mantovanelli (Wahlkreis 132 Gütersloh)
Stefan Schwan (Wahlkreis 138 Paderborn)
Karen Haltaufderheide (Wahlkreis 139 Hagen/Ennepe-Ruhr I)
Adrian Mork (Wahlkreis 146 Unna II – Hamm)
Monika Lazar (Wahlkreis 154 Leipzig II)
Dr. Cordula Ratajczak (Wahlkreis 157 Bautzen I)
Petra Zais (Wahlkreis 163 Chemnitz)
Philipp Schmagold (Wahlkreis 170 Werra-Meißner – Hersfeld-Rotenburg)
Simon Lissner (Wahlkreis 178 Rheingau-Taunus/Limburg)
Alexander Wright (KV Limburg-Weilburg, Listenplatz 14 Hessen)
Gabriela Schuchalter-Eicke (Wahlkreis 179 Wiesbaden)
Wolfgang Strengmann-Kuhn (Wahlkreis 181 Main-Taunus)
Michael Hoffmeier (Wahlkreis 189 Eichsfeld/Nordhausen/Unstrut-Hainich-Kreis I)
Richard Janus (Wahlkreis 190 Wartburgkreis/Eisenach/Unstrut-Hainich-Kreis II)
Janet Lutz (Wahlkreis 191 Kyffhäuserkreis – Sömmerda – Weimarer Land I)
Filip Heinlein (Wahlkreis 196 Sonneberg – Saalfeld-Rudolstadt – Saale-Orla-Kreis)
Prof. Dr. Frank Bliss (Wahlkreis 199 Ahrweiler)
Stephanie Otto (Wahlkreis 202 Bad Kreuznach – Birkenfeld)
Michael Musil (Wahlkreis 205 Montabaur)
Dr. Bernhard Braun (Wahlkreis 208 Ludwigshafen/Frankenthal)
Frank Peters (Wahlkreis 209 Neustadt-Speyer)
Karl Bär (Wahlkreis 224 Starnberg)
Josef Rosner (Wahlkreis 227 Deggendorf)
Boris Burkert (Wahlkreis 229 Passau)
Jürgen Huber (Wahlkreis 233 Regensburg)
Stefan Christoph (Wahlkreis 234 Schwandorf/Cham)
Gert Lowack (Wahlkreis 237 Bayreuth)
Wolfgang Weiß (Wahlkreis 238 Coburg)
Birgit Raab (Wahlkreis 245 Nürnberg-Süd – Schwabach)
Jutta Berlinghof (Wahlkreis 246 Roth)
Ulrich Schneider (Wahlkreis 267 Heilbronn)
Harald Ebner (Wahlkreis 268 Schwäbisch Hall/Hohenlohe)
Ulrike Sturm (Wahlkreis 269 Backnang/Schwäbisch Gmünd)
Jörg Rupp (Wahlkreis 272 Karlsruhe-Land)
Christine Denz (Wahlkreis 276 Odenwald-Tauber)
Charlotte Schneidewind-Hartnagel (Wahlkreis 277 Rhein-Neckar)
Christian Köpp (Wahlkreis 279 Bruchsal-Schwetzingen)
Karl Mennicken-Martensen (Wahlkreis 282 Lörrach-Müllheim)
Till Seiler (Wahlkreis 287 Konstanz)
Winfried Hermann (Wahlkreis 290 Tübingen)
Agnieszka Malczak (Wahlkreis 294 Ravensburg)
Susanne Kieckbusch (Wahlkreis 295 Zollernalb – Sigmaringen)

Erklaerung_DirektkanditatInnen

Menschliche Katastrophe in Afghanistan

Der Luftangriff ist eine menschliche Katastrophe für viele Verwundete und Familien. Der Angriff ist eine dramatische Verschärfung des Konflikts im Einsatzgebiet der Bundeswehr. Verteidigungsminister Jung agiert verantwortungslos. Seit Tagen verweigert er sich den Realitäten.
Er gibt Durchhalteparolen und ergeht sich in Schönrednerei.
Wir fordern von der Bundesregierung schnelle und vollständige Aufklärung der Umstände und Folgen der Bombardierung. Die Bundesregierung muss endlich Schluss machen mit ihrer Beschönigungsrhetorik zu Afghanistan.

Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier dürfen sich jetzt im Wahlkampf beim Thema Afghanistan nicht weiter weg ducken. Die Bundesregierung hat es in den letzten Jahren nicht vermocht, eine kohärente Strategie für Afghanistan zu entwickeln. Vielmehr hat die Große Koalition beim Polizeiaufbau versagt und das unzureichende zivile Engagement wird auch noch mangelhaft koordiniert.

Die Bundesregierung muss endlich zu einer anderen Politik kommen, damit der Schutz der Bevölkerung höchste Priorität bekommt und der Wiederaufbau vorankommt – auch mit dem Ziel, die internationalen Truppen schrittweise aus Afghanistan abzuziehen. Dazu gehört auch das Ende von Luftangriffen, die zahlreiche zivile Opfer in Kauf nehmen und dadurch dazu beitragen, die afghanische Bevölkerung immer weiter von den internationalen Truppen zu entfernen.

Die Zahl des Tages

Seit 1950 wurde die Atomenergie mit über 164 Mrd. Euro gefördert (http://gruene-bundestag.de/cms/atomausstieg/dok/301/301356.die_luege_vom_billigen_atomstrom.html)!!

Keine Rede davon, dass Atomstrom billig ist. Mit ihren abgeschriebenen
Reaktoren verdienen sich die Konzerne heute eine goldene Nase. Aber der
Verbraucher hat nichts davon.

Im Gegenteil: Als Steuerzahler hat er nicht nur den Bau der Anlagen
subventioniert sondern wird noch viele, viele Jahre für die sichere
Entsorgung des nuklearen Mülls blechen.

Atomkraft hat in Deutschland keinen Rückhalt mehr. Die Pro-Atom-Politik
von Union und FDP ist Politik gegen die Bevölkerung. Eine Studie der
Klima-Allianz stellt in ihrer Studie zum Klimaschutz den Deutschen in
Sachen Umweltbewusstsein ein gutes Zeugnis aus. Wir sind uns einig mit
so vielen Menschen im Land: ein ökologisches Umsteuern ist notwendiger
denn je. Dazu gehört auch die Konzentration auf erneuerbare Energien und
der Abschied vom Klimakiller Kohle und von Atom.
Schwarz-gelb will auf den Atomkurs zurück. Wir wollen den Atomausstieg
konsequent fortsetzen. Am 27. Sept. Atomausstieg wählen!

*Ubrigens*

Aus der Anti-Atom Bewegung wird behauptet, wer Krümmel
stilllegt, würde den Atomausstieg herauszögern. Durch geschicktes
Agieren der Konzerne könnten Reststrommengen so übertragen werden, dass
in der nächsten Legislatur kein weiteres AKW vom Netz muss. Grüne und
SPD hätten dazu keine Antwort.

Diejenigen, die das behaupten sind nicht mehr auf dem neuesten Stand,
zumindest was uns Grüne angeht. Wie schlagen eine Änderung des
Atomgesetzes vor, die genau das verhindert. Und wir wollen eine
rechtliche Grundlage schaffen, damit die ältesten Anlagen noch schneller
vom Netz gehen als bisher vorgesehen. So steht’s im grünen Programm, so
haben wir’s auch schon im Bundestag gefordert Der Antrag wurde — auch
mit den Stimmen der SPD — leider am 26.8.09 im Bundestag abgelehnt.

Fakt ist: Am 27. September gibt’s entweder schwarz-gelb und das
bedeutet: Atomkraft ohne Ende – mit oder ohne Krümmel. Oder wir
verhindern den schwarz-gelben Durchmarsch. Dafür braucht es aber starke
Grüne. Denn wir halten Kurs beim Atomausstieg, schalten Krümmel ab und
nehmen die 7 ältesten Meiler schneller vom Netz. Dafür wollen wir das
Atomgesetz ändern und wer das will, muss Grün wählen.